Wohnzimmer der Königin

Wohnzimmer der Königin

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Das Wohnzimmer bildet zusammen mit dem Salon und dem Boudoir, die Repräsentationsräume von Königin Marie.Diese Räume konnten, im Gegensatz zu einigen anderen, wie geplant fertiggestellt werden.
Die Decke ist aus Nussbaum-, Eichen- und Ahornholz gefertigt. Um die Einfassung der Befestigung für den Deckenleuchter wurde ein Hinweis auf die Bauherrin eingefügt. Zu sehen ist jeweils ein stilisiertes „M“, mit aufgesetzter Krone. Die Decken und Parkettböden wurden in jedem der Räume unterschiedlich gearbeitet.
Für die Einrichtung ihrer Repräsentationsräume wählte die Königin Möbel aus Rosenholz mit Bronze- und Porzellanverzierungen.

Die Gouache Bilder an den Wänden malte Johann Heinrich Wilhelm Kretschmar (1806-1897). Sie zeigen einen Teil der Besitzungen (Domänen) der hannoverschen Königsfamilie, weitere befinden sich in anderen Räumen des Schlosses. Insgesamt gab es mehr als 50 Domänen.
Mit den erwirtschafteten Einnahmen aus der Landwirtschaft dieser Besitzungen bestritt die Königsfamilie ihren Hofstaat und finanzierte den Bau von Schloss Marienburg.
Die Porzellanteller zeigen Städtebilder aus dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Sachsen-Altenburg, der Heimat von Königin Marie.

Living room of the Queen

The living room, together with the salon and the boudoir, form the representative rooms of Queen Marie. Unlike some others, these rooms could be completed as planned.
The ceiling is made of walnut, oak and maple wood. A reference to the owner was inserted around the mounting for the ceiling lamp. You can see a stylised „M“ with the crown attached.The ceilings and parquet floors were worked differently in each of the rooms. The queen chose rosewood furniture with bronze and porcelain decorations to furnish her representative rooms.

Johann Heinrich Wilhelm Kretschmar (1806-1897) painted the gouache pictures on the walls. They show part of the possessions (domains) of the Hanover royal family, others are in other rooms of the castle. There were more than 50 domains in total. With the income earned from the agriculture of these possessions, the royal family supported their royal household and financed the construction of Marienburg Castle.
The porcelain plates show cityscapes from the Kingdom of Hanover and the Duchy of Saxony-Altenburg, the home of Queen Marie.